Jahreshauptversammlung der Bruderschaft

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Das 525-jährige Jubiläum der St. Sebastianus Schützenbruderschaft stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Bruderschaft. Ausführlich stellte der Vorstand die Veranstaltungen vor.

Brudermeister Burghard Schröder forderte die Mitglieder auf, dass die Kompanien, bei den anstehenden Arbeitseinsätzen, zahlreich unterstützt werden. „Bei den Events zum Jubiläum kommt viel Arbeit auf uns zu. Da hoffe ich auf Eure Mithilfe“, appellierte der Schützenchef an die Mitglieder.  Mit dem Motto:  „Viele Hände – schnelles Ende“ hoffen Burghard Schröder und seine Vorstandsmitglieder auf zahlreiche Helfer aus ihren Reihen.

Harald Mertzmann verkaufte bei der JHV die Wertmarken. Foto: Thomas Nitsche

Den Beginn macht am 4. Und 5. Mai die Zeitreise. „Unsere erste große Veranstaltung wird uns ins Jahr 1494 zurückführen“, blickte der Brudermeister voraus. Die Besucher werden an diesem Wochenende erfahren, wie alles angefangen hat. Ein historisches Schützenfest sowie zahlreiche weitere Aktionen werden die Schlossruine an diesem Wochenende ins Spätmittelalter zurückführen.

Tobias Kaufmann, Hofevorsteher der 3. Kompanie, gab Informationen zum Schützenfest im August. Am Kommersabend wird der neue Kaiser der Bruderschaft ermittelt. Es wird das Nachfolgepaar von Hans und Marie Schobernd gesucht. Alle lebenden Könige können an diesem Wettbewerb teilnehmen.

Beim Kommersabend wird Eckhard Uhlenberg den Festvortrag mit dem Thema „Schützenbruderschaften in Werl und Umgebung“ halten. Besonders richtete er seinen Blick auf dem Samstag. „Das wird ein großer Umzug mit vielen Gästen“, so Kaufmann. Rund 25 Gastvereine und zahlreiche Musikkapellen werden erwartet. Zur Parade werden die Königs- und Hofstaatpaare auf den Stufen der Basilika stehen.

Wasserorgel und Benefizkonzert

Die Wasserorgel am 28. September im Kurpark und das Benefizkonzert am 27. Oktober in der Basilika bilden den Abschluss des Jubiläumsfestes. Gemeinsam gestalten der Musikzug Bremen der Freiwilligen Feuerwehr und der Spielmannszug der Schützen das Konzert.

Jahreshauptversammlung der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Werl. Foto: Thomas Nitsche

Matthias Degener stellte die Umbaupläne an der Schützenscheune vor. Für 39 000 Euro sollen ein Spielplatz und ein Stuhllager entstehen. „Die Geräte für den Spielplatz sind bestellt und werden bis zum Schützenfest aufgebaut“ so der 2. Brudermeister. Der Bau des neuen Stuhllagers ist für 2020 geplant. Die Hutsammlung für die beiden Aktionen erbrachte 342,86 Euro. Da noch Spendengelder für die Bauvorhaben fehlen, beteiligen sich die Schützen an der Crowdfunding-Kampagne der Volksbank.

1035 Mitglieder

Die Werler Bruderschaft hat derzeit 1035 Mitglieder. Das sind 35 Vereinszugehörige mehr als vor einem Jahr. 89 Frauen gehören der Bruderschaft an. Mit 328 Mitgliedern ist die Sälzerhofe die stärkste Kompanie.

Auf große Beteiligung hoffen die Schützen beim Osterfeuer am 21. April an der Schützenscheune. Am 11. Mai nimmt die Bruderschaft am Diözesanjungschützentag in Westönnen teil. Die Brandprozession ist am 12. Mai.

Die vorgeschlagenen Offiziere der fünf Kompanien wurden von den Mitgliedern einstimmig gewählt. Guido Grund, Gerd Kleinert, Andreas Geveler (vorn v.li.) sowie Matthias Degener, Markus Schröer, Nils Oetterer und Rupert Kaufmann (hi.v.li.). Foto: Thomas Nitsche

Die in den fünf Kompanien vorgeschlagenen Offiziere wurden von den anwesenden Mitgliedern einstimmig gewählt. Matthias Degener (1. Kompanie), Martin Kroll, Guido Grund (2. Kompanie), Rupert Kaufmann, Dirk Siepmann (3. Kompanie), Markus Schröer, Andreas Geveler (4. Kompanie), Nils Oetterer und Gerd Kleinert (5. Kompanie) sind im Schützenrat.